Das Wichtigste auf einen Blick
1️⃣ Vor dem Melden Beweise sichern: Mach Screenshots der Bewertung mit Text, Sternen, Profilname, Datum und Link, denn der Verfasser kann seine Bewertung jederzeit ändern oder löschen.
2️⃣ So meldest du die Bewertung: Öffne bei Google das Unternehmensprofil und klicke auf „Rezensionen“. Dann wählst du bei der Bewertung das Dreipunktmenü → „Rezension melden“, wählst den passenden Grund und klickst auf „Senden“.
3️⃣ Den passenden Meldegrund wählen: Wähle den Grund, der den Verstoß am genauesten trifft, wie zum Beispiel Spam oder gefälschte Inhalte.
Inhalt
Was du vor dem Melden tun solltest
Sichere den Stand der Bewertung vor jeder Kontaktaufnahme – Verfasser können ihren Text nachträglich ändern oder löschen. Erstelle daher Screenshots mit vollständigem Bewertungstext, Sternezahl, Profilname, angezeigtem Veröffentlichungsdatum und der Zuordnung zu deinem Unternehmen.
Dies ist besonders relevant, wenn du vorhast, auf die Bewertung öffentlich zu antworten!
Speichere den direkten Link zur Bewertung und notiere Datum und Uhrzeit deiner Beweissicherung.
Halte zusätzlich fest:
- Konkreter Streitpunkt: Welche Aussage bestreitest du und welcher konkrete Beleg widerspricht ihr?
- Interne Nachweise: etwa Buchungsunterlagen, Rechnungen oder Nachrichten zum behaupteten Vorgang.
Beispiel: Behauptet jemand eine Behandlung an einem Schließtag, sichere den damaligen Öffnungsplan und gegebenenfalls die Terminunterlagen. Bewahre Originaldateien unverändert auf und schwärze in Kopien zur Weitergabe alle personenbezogenen Angaben, die für die Prüfung nicht erforderlich sind.
Anleitung: Eine Fake-Bewertung bei Google melden
Du kannst sowohl Fake-Bewertungen deines eigenen Unternehmens melden als auch die von anderen melden. Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, was du machen musst:
Fake-Bewertung des eigenen Unternehmens melden
Stelle sicher, dass du mit einem Google-Konto angemeldet bist (erkennbar an dem Profilbild oben rechts in der Google-Suche).
Suche dann nach dem Unternehmen, von dem du die Fake-Bewertung melden willst:
Handelt es sich um dein eigenes Profil, wird dir links der Verwaltungsbereich deines Profils angezeigt und bei einem fremden Profil die normale Google-Suche.
Die folgende Anleitung funktioniert in beiden Fällen:
Klicke in dem Local-Knowledgepanel auf der rechten Seite auf „Rezensionen“:
Suche die Bewertung, die du melden möchtest, klicke auf das Dreipunktmenü und dann auf Rezension melden:
Wähle in dem sich öffnenden Menü den passendsten Meldegrund aus, der gegen Googles Inhaltsrichtlinien verstößt:
Klicke in der angezeigten Schaltfläche auf „Senden“, um die Meldung abzuschließen:
Den passenden Meldegrund auswählen
Wähle den Grund, der den konkreten Verstoß am genauesten beschreibt. Hier ein paar Beispiele für die Auswahl:
Spam oder gefälschte Inhalte: passend bei erfundenen Erfahrungsberichten, automatisierten Beiträgen oder mehrfach verbreiteten identischer Bewertungen.
Interessenkonflikt: passend, wenn beispielsweise ein Wettbewerber mit einer Bewertung das Unternehmen herabsetzt.
Beleidigung, Belästigung oder Hassrede: Liegt eine eindeutige Beleidigung vor, solltest du dies als Grund auswählen, auch wenn mehrere Gründe passen würden (einfacher überprüfbar).
Personenbezogene Informationen: passend, wenn die Rezension private Telefonnummern oder Wohnadressen offenlegt (ebenfalls unbedingt vorziehen, wenn zutreffend).
Nicht themenbezogen: passend für Beiträge ohne Bezug zu einer Erfahrung mit dem Unternehmen, etwa politische Kommentare (ebenfalls unbedingt vorziehen, wenn zutreffend).
Diese Google Bewertungen sind zulässig:
Ein-Stern-Bewertung ohne Text verstößt nicht automatisch gegen die Richtlinien, denn eine schriftliche Begründung ist nicht vorgeschrieben.
Fehlender Kaufnachweis macht eine Rezension ebenfalls nicht unzulässig: Auch ein Beratungsgespräch oder ein erfolgloser Kontaktversuch kann eine bewertbare Erfahrung sein. Dass du den angezeigten Namen nicht in deiner Kundendatei findest, beweist keinen fehlenden Kundenkontakt.
Anonymer Name: Google-Nutzer müssen nicht unter ihrem vollständigen bürgerlichen Namen bewerten.
Nach der Meldung
Google prüft, ob ein Richtlinienverstoß feststellbar ist. Eine Ablehnung bedeutet, dass Google den geschilderten Verstoß anhand der verfügbaren Informationen nicht erkennen konnte. Ein unpassender Meldegrund kann dazu führen, dass dein eigentlicher Einwand nicht ausreichend berücksichtigt wird. Eine Ablehnung bestätigt weder die Wahrheit der Bewertung noch ihre rechtliche Zulässigkeit.
👉 In dem ausführlichen Ratgeber Google Bewertungen löschen, zeige ich dir sämtliche weitere Möglichkeiten von Einspruchsverfahren, Meldung aus rechtlichen Gründen bis hin zu juristischen Maßnahmen.
Google Fake-Bewertungen erkennen
Prüfe zunächst, ob die Fake-Bewertung überhaupt zu deinem Angebot passt.
Beispiel: Eine Rezension über eine Autoreparatur bei einem Friseursalon spricht für eine Verwechslung oder einen erfundenen Vorgang – eine Verwechslung ist aber nicht automatisch eine absichtliche Fälschung.
Auffällig sind außerdem mehrere Fake-Bewertungen mit nahezu identischen Formulierungen oder denselben ungewöhnlichen Fehlern. Viele ähnliche Bewertungen innerhalb kurzer Zeit können auf eine koordinierte Aktion hindeuten – allerdings kann auch ein öffentlich bekannt gewordener Vorfall eine solche Häufung auslösen. Wiederholt gleichlautende Lobtexte für einen Anbieter und Angriffe auf dessen Konkurrenz im selben Profil sind ein weiterer Hinweis.
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Zu bevorzugten Quellen bei Google hinzufügenNils Peter Neumann
Ich bin Autor dieses Blogs und arbeite als SEO Experte für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Schreib mir gerne einen Kommentar, wenn du Fragen zu Google Bewertungen hast.

